viel-palaver: Ein Weblog für gepflegtes Online-Palaver

Des Schreibers Motivation

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag als Reaktion auf Roberts Artikel “Wieso bloggst Du nicht” schreiben. Kurz vor dem Veröffentlichen stelle ich fest, dass er einen neuen Artikel geschrieben hat. Titel: Wieso man bloggt.

Da meine Gedanken besser unter diese Überschrift passen, werden sie also mit dem neuen Artikel verknüpft.

Angeregt wurden sie allerdings vor allem durch den erstgenannten Beitrag bzw. die Kommentare dort sowie durch die Tatsache, dass ich selbst erst seit kurzem diese Blogseite erprobe (und mich schon noch frage “Weshalb eigentlich?”). Außerdem durch ein paar weitere Äußerungen, die ich an anderer Stelle gelesen habe (Links s.u.).

  • Grundlage
    Ein Blog sollte in erster Linie aus Interesse entstehen. Das kann das Interesse an Inhalten sein, das kann aber auch das Interesse sein, mal zu probieren, eine Webseite einzurichten und zu gestalten. Das macht dann zunächst einfach Spaß. Wenn das dann nicht mehr der Fall ist, spricht nichts dagegen, das Projekt zu beenden.
    Noch habe ich Spaß daran.
  • Der rote Faden
    Ein “roter Faden” in Bezug auf ein Thema ist nicht unbedingt erforderlich. Gerade die Weblogs, die verschiedene Themen bearbeiten, lassen den Leser und die Leserin auch mal über den Tellerrand schauen. Und plötzlich macht man sich über Dinge Gedanken, von denen man vorher nicht einmal wusste, dass sie überhaupt existieren. Das finde ich zunächst einmal positiv. Keiner verlangt, dass ich in einem Blog alle Beiträge lese. Aber ein Blog, der mir hier und da Anregungen gibt, den behalte ich erstmal im Auge.
  • Alles neu?
    Es ist auch nicht erforderlich, stets originäre Beiträge zu formulieren. Es macht auch Sinn, auf ausgewählte Veröffentlichungen anderer zu verweisen, mit oder ohne Kommentar. Was man selbst interessant findet, finden andere vielleicht auch bemerkenswert. Gerade bei Lesern des eigenen Blogs kann man dies annehmen. Somit erhöht eine solche Verlinkung den Bekanntheitsgrad der entsprechenden Veröffentlichung, die man selbst ja der Erwähnung wert findet.
  • Natürlich macht es auch Sinn, über Sachen zu schreiben, über die viele andere schon geschrieben haben. Warum denn nicht. Ich verzichte in “Live-Gesprächen” auch nicht auf Aussagen, weil ich weiß, dass andere dasselbe schon mal gesagt haben. Und vielleicht ist es ja gerade dieser eine Beitrag, der beim Lesen einen neuen Aspekt oder eine neue Sichtweise zu einer Sache ermöglicht. Der Schreiber hat das u.U. noch nicht einmal beabsichtigt oder daran gedacht.
    Ganz im Gegenteil bin ich sogar froh, wenn bei der Internetrecherche zu einem Problem oder zu einer Info, die ich benötige, nicht eine Quelle auftaucht, sondern mehrere. Und je mehr zu einem Inhalt veröffentlicht wurde, desto schneller finde ich die benötigte Info.
  • Das Original
    Selbstverständlich ist es super, wenn jemand ein Thema findet, das so noch nicht dargestellt wurde und dieses dann ausgiebig bearbeiten kann. Oder wenn jemand Gedanken formuliert, die so noch nicht gedacht wurden. Aber die meisten von uns sind wahrscheinlich nur ganz normale Menschen, mit ganz normalen Gedanken und einer durchschnittlichen Erkenntnisfähigkeit. Das ist allerdings kein hinreichender Grund, keinen Blog zu betreiben, wenn man glaubt, Spaß daran zu haben. Wenn man allerdings geringe Zugriffszahlen auf den eigenen Blog als frustrierendes Erlebnis wahrnimmt, dann sollte man es vielleicht doch besser lassen.

Folgende Quellen waren mir hilfreich:

Peter Kröner

Webwriting Magazin

Webwriting Magazin

Krusenstern

Upload-Magazin

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